Franz Schubert, in stabiler Seitenlage genossen

Das öffentliche Hören von Musik, insbesondere klassischer Musik, ist mit vielen Konventionen verbunden. Das geht heute fast nur, indem man einen Konzertsaal aufsucht und dort ab 20 Uhr ein, zwei Stunden wie festgenagelt auf einem Stuhl sitzen bleibt. Für Kinder, Menschen mit Bandscheibenvorfall und für unruhige Geister ist das eine rechte Qual.

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Dr. House in Berlin – gute Musik, aber keine Wunderheilungen

Die einzige Enttäuschung des Abends: Er ist nett, ja sogar reizend. Ich habe inzwischen wohl mindestens 50 Folgen von Dr. House gesehen,  mich dabei an den biestigen Charme des Hauptdarstellers gewöhnt. Und was tut er nun, als ich ihn zum ersten Mal live erlebe? Er entschuldigt er sich in einem fort, dass er nicht so gut Klavier spielen könne. Er klatscht sogar dem Publikum Applaus, weil es ihm, dem angeblichen Stümper, zuzuhören bereit ist. Das muss ich erst einmal verkraften.

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