Das Hornvieh durfte bei der Hornmusik zuhören

Rinder, Ochsen, Nashörner und Bisons dürften selten in den Genuss kommen, ein kleines Kammerkonzert zu erleben. Wahrscheinlich legen sie auch keinen Wert darauf. Trotzdem war es gerade erst im Zoologischen Garten der Fall.

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Was macht das Schlagzeug im tiefsten Wedding? Und das Cello mitten in Neukölln?

Das Konzerthaus zu Berlin ist an Prunk und Pracht kaum zu übertreffen. Außen der Gendarmenmarkt, der beeindruckenste Platz der Hauptstadt. Innen: Kronleuchter, Marmorbüsten und Polstermöbel. Würde da jemand freiwillig einen Ausflug in die Berliner Bezirke machen? Ja. Und zwar fast alle Musiker des Konzerthausorchesters.

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Vor dem Konzert in die Wahlkabine: Basisdemokratie beim Streichquartett

Das Mandelring-Quartett

Das Mandelring-Quartett

Wer ein Konzert besucht, ob klassisch oder nicht, der bekommt normalerweise ein Programm vorgesetzt. Mitspracherecht: Null. Dass es auch anders geht, beweist ein auf der ganzen Welt bekanntes Ensemble.

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Fußball-Weltmeisterschaft: Kann eine Kirchenorgel Béla Réthy ersetzen?

Noch nie waren die Fernsehzuschauer bei der Übertragung eines wichtigen Fußballspiels im TV mit dem Kommentator zufrieden. Mit Heribert Faßbender nicht, mit Marcel Reif nicht und auch mit Béla Réthy nicht. Da liegt es doch nahe, auf die Herren ganz zu verzichten, oder? In Berlin geschieht das seit einiger Zeit.

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Johann Sebastian Berghain

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Am Eingang Jungs mit breiten Schultern, die einem das Fotografieren verbieten. Und zwar so, dass man auch wirklich gleich die Lust am Fotografieren verliert. Innen rohe Betonwände, Eisengitter, dunkle Ecken, Flaschenbier. Von der Decke hängen Lautsprecher, so groß wie ein Smart.

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Ein Marathon, den man mit geschlossenen Augen absolvieren kann

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Ganz ohne Schwitzen ging es nicht. Zwar bestand die wichtigste körperliche Leistung beim Berliner Dvořák-Marathon in erster Linie darin, fünf oder sechs Stunden die Ohren offen zu halten und nicht vom Sitz zu fallen,

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Mozart, Mahler und Monteverdi statt Mittagessen. Das ist die Zukunft.

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Bei 1600 Besuchern ist Schluss. Dann lassen sie in der Berliner Philharmonie niemanden mehr hinein zum Lunchkonzert. Da sind dann im Foyer auch wirklich alle Treppen, Balustraden und Sitzgruppen belegt.

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