Man kann das gerade eben veröffentlichte „Berliner Journal“ von Max Frisch auf ganz verschiedene Weise lesen. Als Geheimdokument,…
„Liebling, ich habe gerade ein Erdbeben verschluckt“
Hmmm. Die Sache ist gar nicht so leicht zu erklären. Es ist so: Ich habe nacheinander ein Erbeben, eine Überschwemmung, eine Feuersbrunst und einen Vulkanausbruch aufgegessen und es hat mir hervorragend geschmeckt.
Håkan Nesser will einen Berlin-Krimi schreiben
Krimileser sind ein dankbares Publikum. Schon eine Stunde, bevor Håkan Nesser die Bühne im Berliner Kino Babylon betritt, stehen die ersten 50 Fans Schlange. Denn es soll ja nicht irgendein Platz sein, sondern möglichst einer ganz nahe an ihm. Dabei kommt er ganz…
Der schönste Fußboden Berlins
Was muss es für ein Vergnügen gewesen sein, jeden Tag über diesen Boden zu gehen. Mal einen Blick auf die Fische zu werfen, die sich gegenseitig fressen. Mal das Segelschiff genauer unter die Lupe zu nehmen. Heute darf man den Boden nur noch ansehen, keinesfalls mehr darüber gehen. Dazu ist er zu wertvoll.
Kunst am Wegesrand (5): Wie eine düstere S-Bahn-Brücke aufgemotzt wurde
So attraktiv die Bleibtreustraße mit ihren Restaurants und Geschäften auch ist, die Ecke an der S-Bahn-Brücke (Bahnhof Savignyplatz) war bisher keine Schönheit. Vor allem in der Nacht nicht. Das hat sich geändert.
Was ich am Theaterpublikum hasse (8): Die Simultandolmetscher
Hier hängen die Bilder nicht. Sie schweben.
Bilder hängen an der Wand. In Museen, Galerien, privaten Sammlungen. So kennen wir das. Bis wir die Kunsthalle der Deutschen Bank in Berlin betreten haben. Ab dem Moment ist alles anders.
„Schau mir in die Augen“, sagt Friedrich Schiller
Ich bin ihm schon oft begegnet. Im Theater. In seinem Haus in Weimar. In seinen Büchern. Sogar an seinem Sarkophag stand ich. Und in Marbach habe ich seine Strümpfe gesehen. Aber so nahe war ich ihm trotzdem noch nie. Es lagen nur etwa zehn Zentimeter zwischen unseren Nasen.
Was haben Frauen, Stiere und Alte Meister miteinander zu tun?
Der Titel der Ausstellung ist gut gewählt. Wenn man die drei wichtigsten Motive des Jahrhundertkünstlers Pablo Picasso aufzählen müsste, dann kämen mit ziemlicher Sicherheit „Frauen – Stiere – Alte Meister“ dabei heraus. Vielleicht sogar in dieser Reihenfolge.
Johann Sebastian Berghain
Am Eingang Jungs mit breiten Schultern, die einem das Fotografieren verbieten. Und zwar so, dass man auch wirklich gleich die Lust am Fotografieren verliert. Innen rohe Betonwände, Eisengitter, dunkle Ecken, Flaschenbier. Von der Decke hängen Lautsprecher, so groß wie ein Smart.








