Ein trister Morgen im Bürgeramt von Wedding. Schon 30 Minuten vor der Öffnung standen erste Antragsteller vor der Türe, um beim Nummernziehen vorne dran zu sein. Nun sitzen sie auf den Metallstühlen und warten auf ihren Termin. Aber da, was ist das? Ein zunächst kaum vernehmbares, dann immer lauter werdendes Prasseln. Wie Regentropfen.
Die Zehnkämpfer unter den darstellenden Künstlern
Was sind die „komplettesten“ darstellenden Künstler? Vielleicht eine ungerechte Frage, wenn man an all die grandiosen Tänzer, Sänger, Schauspieler und Performer denkt. Aber es gibt auch so etwas wie die Zehnkämpfer unter den darstellenden Künstlern.
Berliner Kult(ur)kneipen (11): Café Pförtner bei den Uferhallen / Uferstudios
Dieses Lokal besteht aus drei Teilen: Einem winzigen ehemaligen Pförtnerhäuschen der Berliner Verkehrsbetriebe, einem ausgedienten Linienbus und dazwischen einer Freifläche mit Bierbänken und Palmen. Schon diese Kombination lohnt einen Besuch. Das ist aber längst nicht alles.
Ein Theaterstück wie ein Maßanzug. In jeder Aufführung nur ein Zuschauer. Nämlich Du!
Es fängt mit einem Lageplan an. Den erhält, wer so glücklich war, eine Eintrittskarte zu ergattern. Dann gibt es noch ein Zeitfenster von einer halben Stunde. Der zahlende Gast hat gefälligst pünktlich zu erscheinen, an der richtigen Türe irgendwo im Hinterland der Karl-Marx-Allee zu klingeln und einen Code einzugeben. Über die Sprechanlage wird er nicht gerade freundlich begrüßt.
Tanzen? Mit dem Cello, dem Wackeldackel und nackt unter´m Lampenschirm.
Schon an der Kasse fängt es an, ein wenig anders zu sein als an normalen Kassen bei Kulturveranstaltungen. Frage: „Was kostet der Eintritt?“ Antwort: „Sieben bis zwölf Euro. Je nachdem, wie reich Sie sind.“ Weiterlesen
Der Höhepunkt des Theatertreffens: „Die letzten Zeugen“
Wer zum Ende des Zweiten Weltkrieges zehn Jahre alt war, der ist heute schon 79 Jahre alt. Es werden täglich weniger Menschen, die die Schrecken des NS-Regimes noch aus eigener Erfahrung bezeugen können. Umso schwieriger, gleich sechs Opfer des Nationalsozialismus auf díe Bühne zu bringen – so wie bei dem Doku-Theaterstück „Die letzten Zeugen“ des Burgtheaters Wien.
Sezieren mit Stil: Willkommen im tieranatomischen Theater
Sehen Sie den Kreis in dem Bild oben? Unmittelbar vor dem Rednerpult. An der Stelle öffnete sich in früheren Zeiten der Boden und es erschien plötzlich ein totes Pferd, ein toter Ochse oder eine tote Kuh. Und der Professor konnte vor den Augen der neugierigen Studenten mit dem Sezieren des Tiers beginnen.
Die Gärtnerin aus Liebe – schlicht und schön
Für zwölf Euro gibt es in manchen Opernhäusern nicht einmal einen Steh- und Hörplatz. In Berlin kann man dafür in der ersten Reihe sitzen. Zumindest dann, wenn…
Was ich am Theaterpublikum hasse (10): die Garderobensparfüchse
Zum Glück wird es jetzt allmählich wieder wärmer. Dann gehen die Menschen wieder ohne Mäntel und Anoraks ins Theater. Winterfeste Kleidung würde mich im Prinzip gar nicht stören, wenn nicht immer mehr Zuschauer in voller Montur auf ihrem Platz erschienen. Weiterlesen
Mama, Papa, Oma auf die Bühne – ein neuer Trend auf Berlins Bühnen?
Die einzigen Menschen, von den wir uns niemals wirklich lossagen können, sind unsere Mütter, Väter und Großeltern. Wir tragen sie unser ganzes Leben mit uns herum, selbst wenn sie schon längst gestorben sind. Weiterlesen







