Damit montags kein Museumsblues aufkommt

Kunsthalle Deutsche Bank

Kunsthalle Deutsche Bank

Als Kunstfreund darf man alles mögliche machen. Nur nicht über einen Montag hinweg eine Städtetour planen. Da stößt man nämlich von Kopenhagen über Paris bis nach Berlin und Venedig vor allem auf eines:

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Der Mann, ohne den James Bond nur ein Allerweltsagent wäre

Ken Adam

Ken Adam

Gibt es eigentlich jemanden, der keinen einzigen James-Bond-Film aus den 60er und 70er Jahren gesehen hat? Also weder „Liebesgrüße aus Moskau“ noch „Goldfinger“ oder „Man lebt nur zweimal“ und „Moonraker“? Wohl kaum. Diese Filme haben Kino- und Kulturgeschichte geschrieben. Das lag an der Story, das lag an den Hauptdarstellern – gewiss. Aber es gibt da noch etwas anderes…

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Berliner Kult(ur)kneipen (13): Café Kunstpause

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In der Kultur braucht der Mensch, ähnlich wie beim Bergsteigen, gelegentlich ein Basislager. Einen Ort, an dem er sich vor dem Aufstieg zu und nach dem Abstieg von Kunstgenüssen stärken kann.

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Wie aus einem guten Foto ein Jahrhundertfoto wird

Diesen Moment kennt jeder – vom Spitzenfotografen bis hin zum Knipser, der seine Urlaubsfotos bei Facebook postet. Man muss aus einer Vielzahl von Aufnahmen die beste auswählen, oft auch noch den Ausschnitt ändern. Wir anderen bekommen dann nur das Endergebnis zu sehen. Schade eigentlich. Denn manchmal wäre es gerade spannend, die Fotos zu sehen, die nicht ausgewählt wurden. Die aus irgendwelchen Gründen nur die zweitbeste Wahl zu sein schienen.

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Die Toten hörten zu: Konzert im Krematorium

„Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen.“ Selten dürfte der Text eines Requiems an einem Aufführungsort so passend gewesen sein wie beim Konzert des RIAS-Kammerchores am Vorabend des Ewigkeitssonntages. Denn das fand im Berliner Krematorium am Baumschulenweg statt. Wenige Meter unter dem Podium, auf dem die Sängerinnen und Sänger standen, warteten gleichzeitig die Berliner Toten in ihren Särgen darauf, den letzten Weg anzutreten.

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Nachruf auf den Bleistift

Wer mit dem Bleistift schreibt, der kann sich heutzutage ziemlich sicher sein, dass er fast überall der einzige ist, der das tut. Die meisten Menschen benützen Kugelschreiber. Manche haben inzwischen gar keinen Stift mehr dabei. Sie tippen grundsätzlich alles nur noch ins Smartphone, Tablet oder Laptop. Nachruf auf ein Kulturgut.

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Ich habe beim Konzerthausorchester als Cellist mitgespielt. Jedenfalls so gut wie.

Gut, zugegeben, die Überschrift ist stark übertrieben. Ich kann keine einzige Note korrekt auf dem Cello spielen und das renommierte Berliner Konzerthausorchester würde sich vermutlich besser auflösen, als mich in seinen Reihen aufzunehmen. Trotzdem war ich beim jüngsten Konzert Mitglied dieses Orchesters. Das heißt zumindest: Ich saß mittendrin.

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