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Am liebsten lese ich die Obituarien. Kann ich nur zur Nachahmung empfehlen.

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Der Fachbegriff heißt Obituarien. Kennt ihn jemand? Nur die wenigsten, vermute ich. Man kann es auch anders nennen: Nachrufe. In der deutschen Presse wird diese journalistische Darstellungsform eher stiefmütterlich behandelt. Bis auf eine Ausnahme in Berlin. Weiterlesen

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Sprichst Du mit Deinen Balkonblumen? Lächelt Dich Dein Essen an?

Hilfe, mein Essen lebt.

Senta Berger hat vor kurzem in einem Interview mit dem Tagesspiegel halb im Scherz, halb im Ernst  erwähnt, dass sie gelegentlich zu den Pflanzen in ihrem Garten spreche. Sie ist damit nicht alleine. Viele von uns machen das. Sie alle sind deswegen in gewisser Weise Animisten – also Menschen, die die sie umgebende Welt als beseelt betrachten. Weiterlesen

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Der schönste Bühnenregen seit langem, mehr aber leider nicht

Zu Beginn der Aufführung sieht man als Zuschauer rechts und links der Bühne ganze Paletten von Mineralwasserflaschen und weiß noch nicht, dass sie eine zentrale Rolle  spielen werden. Denn ihr Inhalt stellt den Regen dar, der dem Stück seinen Namen „Regen in Neukölln“ gegeben hat. Mit kindlicher Freude bespritzen und bespucken sich die Schauspieler am Ende dieser Stunde mit Mineralwasser. Da sieht man gerne zu – vor allem, wenn man selbst trocken bleibt.   Weiterlesen

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Dickschiffe und Barkassen der Berliner Kultur

Wie in jedem Hafen, so gibt es auch in der Berliner Kulturszene die großen Dickschiffe, die kleinen Barkassen und vieles zwischendrin. Axel Schock hat sich für sein sehr lesenswertes Buch „Absolut Berlin“ (Hirschkäfer Verlag) die Mühe gemacht, die Bühnen nach der Zahl der Sitzplätze zu sortieren:   Weiterlesen

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Kino? Theater? Oper? Hörspiel? Von allem ein wenig.

Was hat mich der Einsatz von Videotechnik auf Theaterbühnen nicht schon gelangweilt. Jeder Regisseur hat irgendwann mitbekommen, dass sich das dazu gehört. Und deswegen muss bis zum letzten Landestheater ein Kameramann auf der Bühne mit herumspazieren, dessen Live-Aufnahmen auf eine Leinwand übertragen werden.

Bei Katie Mitchell (geb. 1965) ist das anders.

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