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Kunst am Wegesrand (4): Berlins einzige Bibliothek ohne Bücher

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Schulklassen sind ein guter Prüfstein. Wenn sie beim Betrachten eines zeitgenössischen Kunstwerks keine Faxen machen, sondern aufmerksam hinsehen, still werden, dann kann das, was da gezeigt wird, schon mal nicht so schlecht sein. Wer sich am Bebelplatz aufhält (nahe Staatsoper, Hotel de Rome und Humboldt-Uni), der erlebt das regelmäßig.

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Marmor meets Mies

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Es gibt nicht viele Orte, an denen Berlin architektonisch an eine Weltstadt erinnert. An denen auch ein New Yorker oder Moskauer das sofort bestätigen würde. Die Neue Nationalgalerie ist so ein Ort. Vor allem Nachts, wenn man in der Ausstellungshalle im Erdgeschoss steht und durch die Fensterfront zum beleuchteten Potsdamer Platz, zur Philharmonie und zur Staatsbibliothek blickt. Das groovt. In diesen Tagen erst recht.
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Alles, was wir haben … in eine Decke gewickelt

Man spricht so leichthin mal davon, jemand verlasse mit Sack und Pack eine Stadt oder ein Land. Aber was bedeutet das wirklich? Niemand hat das bildlich so gelungen umgesetzt wie das Künstler-Duo Claes Oldenburg und Coosje van Bruggen am…

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Was ich am Theaterpublikum hasse (5): Die Hysteriker in der zehnten Reihe

Der obwaltende deutsche und internationale  Regiegeist sieht es vor, dass auf unseren Bühnen kräftig gequalmt wird – mal vom Schauspieler selbst, mal von der Nebelmaschine. Das ist höchstens ein wenig langweilig und berechenbar, aber nicht weiter störend. Wenn da nicht…

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Ist Angela Merkel a/ eine Rose, b/ eine Orchidee, c/ eine Nelke, d/ eine Hyazinthe?

Alle Welt kennt Angela Merkel nur als deutsche Bundeskanzlerin. Ein großer Fehler. Denn sie ist sie auch: eine Blume. Und zwar eine besonders hübsche Blume.  Sie hat violett-mintfarbene Blütenblätter. Bei guter Pflege wird sie angeblich weit über einen Meter hoch. Das kann in Berlin zurzeit jedermann studieren.

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Zwölf Stunden Oper – kann das ein Mensch aushalten? Ein Protokoll.

So etwas macht man wahrscheinlich nur einmal im Leben. Zwölf Stunden Oper an einem Tag (inclusive Pausen, immerhin). Dagegen sind Wagnerianer mit ihren fünf, sechs, sieben Stunden Aufführungsdauer pro Tag nur müde Krieger. Barrie Kosky ist schuld. Der neue Intendant der Komischen Oper wollte zu seinem Einstand gleich drei Monteverdi-Opern an einem Tag aufführen: Orpheus, Odysseus und Poppea. Ich habe den Selbstversuch gewagt. Ein Protokoll.

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