
Selten hatte eine Ausstellung ein so spannendes Thema: Wie werden wir in Zukunft – in 20, 50 oder 100 Jahren – wohnen? Ändern wird sich etwas, denn schließlich sieht es auch bei uns heute anders aus als bei unseren Vorfahren im 19. Jahrhundert. Wir haben keine Außentoilette mehr, der Waschzuber steht nicht mehr in der Küche und eine „gute Stube“ gibt´längst nicht mehr überall.
St. Agnes: Wenn eine Kirche aus der Kirche austritt
Menschen können aus der Kirche austreten, klar. Aber können das auch Kirchen tun? Es wird in Zukunft unvermeidbar sein, weil es zu viele von ihnen gibt für eine immer kleinere Zahl von Gottesdienstbesuchern. Zum Beispiel St. Agnes.
Erst machen wir die Arbeit und dann lassen sie uns auch noch dafür bezahlen
Selten ist ein kompletter Arbeitsprozess von einem Unternehmen so vollständig ausgelagert worden wie das Bestellen von Theater-, Konzert- und Opernkarten. Wir Kunden machen inzwischen mit Hilfe des Internet alles selber.
Früher Vogel: Vom Reiz der Voraufführungen am Theater
Ein Theaterstück beginnt mit der Premiere. Zumindest für uns Zuschauer. So sind wir das gewohnt. Höchstens, dass man uns ausnahmsweise schon mal zur Generalprobe hineinschnuppern lässt. Claus Peymann und das Berliner Ensemble halten es da ein wenig anders.
Interessante Menschen. Schade, dass sie schon seit 2000 Jahren tot sind
Sie schauen Dich an. Manchmal ganz direkt. Sie haben alle eine Geschichte zu erzählen. Aber reden können sie nicht, denn sie sind seit 2000 Jahren tot. Weiterlesen
Ein Vollbad in Klee, Picasso und Giacometti
Im Berliner Westen tut sich was. Lange Zeit schien es so, als würde die Museumsinsel im Osten der Stadt alle Aufmerksam der Touristen für sich beanspruchen. Aber manche sprechen inzwischen schon von einer „zweiten“ oder „kleinen“ Museumsinsel, wenn sie das beschreiben wollen, was sich neuerdings nahe des Charlottenburger Schlosses abspielt.
Berliner Kult(ur)kneipen (8): Café Dix in der Berlinischen Galerie
Mit einer „Lila Pause“ verbinden die meisten von uns einen Schokoriegel. In Berlin sieht die lila Pause ein wenig anders aus.
Berlin, der siebte Himmel für Leserinnen und Leser
Wer in Berlin wohnt und ein Liebhaber der Literatur ist, der hat es leicht. Er muss es nur machen wie die Spinne im Netz.
In der klingonischen Oper darf das Publikum nach Herzenslust schreien
Regisseur Floris Schönfeld ist extra vor Beginn der Aufführung auf die Bühnen gegangen und hat es uns mitgeteilt. Wir dürfen, wir sollen sogar schreien, wenn es zu besonders ergreifenden Momenten bei der klingonischen Oper „u“ kommt.
Wenn Maschinen, Tiere und der Zufall ein Konzert geben
Dass Menschen Musik machen, daran haben wir uns gewöhnt. Ob sie nun Bob Dylan, Lang Lang oder Helge Schneider heißen. Aber können auch die Geräusche, die Maschinen und Tiere von sich geben, als eine Art Musik bezeichnet werden? Dieser Frage geht ein Festival im Haus der Kulturen der Welt mit dem Titel „Unmenschliche Musik“ nach. Mitwirkende sind unter anderem Roboter und Bohrmaschinen.




